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Einführung

Zellbiologie

Zellbasierte Verfahren haben einen wahren Aufschwung sowohl beim Drug Screening, der Toxizitätstestung von Chemikalien als auch dem Nachweis von Keimen erlebt. Zwar ist die Aussagekraft der zellbiologischen in vitro-Tests naturgemäß begrenzt. Doch durch zunehmende Datenintegration und Simulation soll langfristig die Modellierung auch komplexer Vorgänge möglich werden. 

Von Tierersatz bis Zellkultivierung

Die Fortschritte die die in vitro-Assays bei der Substanztestung gemacht haben, beleuchten Jürgen Hescheler, Thomas Hartung und Dirk Dressler in dem Expertenpanel „Toxizitätstestung“. Die Fortschritte bei einfachen Endpunkten wie der akuten Toxizität dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Zahl der Tierversuche in den nächsten Jahre weiter drastisch steigen wird, weil sich systemische und Langzeitwirkungen bis auf absehbare Zeit eben nur in Modelltieren untersuchen lassen. 

Über deutliche Fortschritte im Bereich der Qualitätssicherung können sich indes biopharmazeutische Firmen und Lohnhersteller freuen. Die US-Firma Nanologix hat nämlich ein Verfahren zum Kulturnachweis von mikrobiellen Kontaminanten entwickelt, das die Kultivierungszeit dank einer Nanoporenmembran um Faktor 10 verkürzt. Die Technik, die sich im FDA-Zulassungsverfahren befindet, könnte auch den Milliardenmarkt der klinischen Diagnostik aufmischen. Auf einen verbesserten Nachweis von Erregern zielt auch ein neues durchflusszytometrisches Verfahren ab, das derzeit von einem Forschungsverbund aus Münster entwickelt wird.

Wie Impfstoffentwickler mit neuen intranasalen Impfstoffverstärkern die gewünschte Immunantwort künftig auswählen können, haben Forscher des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung herausgefunden.

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Heft 1/2012

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