Thema:

Einführung

Epigenetik

Die physiologisch bedeutendste DNA-Markierung ist die Methylierung von Cytosinen. Zunehmend wird klar, dass dieses Methylierungsmuster bei einigen Krebsarten verändert ist. Um diese Erkenntnis für die Tumordiagnostik nutzen zu können, müssen preiswerte, skalierbare und sensitive Verfahren zur Bestimmung dieses Musters entwickelt werden. 

Evamaria Falck und Bernhard Wünsch stellen eine solche Methode vor (Mit Elektrophorese einen Blick auf die DNA werfen). Eine andere Art, den Methylierungsspiegel zu bestimmen, ist die Chromatin-Immunpräzipitation (ChIP). Anke Hoffmann und Dietmar Spengler zeigen, dass die ChIP mit einem optimierten Protokoll auch für Analysen geeignet ist, bei denen nur wenig Ausgangsmaterial verfügbar ist (ChlP im Lebendgewebe – ein Überblick). Eine erst kürzlich entdeckte DNA-Markierung sind Hydroxymethyl-Gruppen an Cytosinen. In der Rubrik Paperwelt stellt Wolf Reik eine Methode vor, die diese Markierungen in der Sequenz aufspürt (Mit oxBS-Seq auf der Jagd nach Hydroxymethylcytosin).

Nicht nur die DNA hat epigenetische Markierungen mit diagnostischem Wert. Stefan Holdenrieder und Jörg Ellinger zeigen, dass auch Histon-Markierungen und Nukleosom-Zusammensetzung als Biomarker für die Tumordiagnostik geeignet sind (Tumordiagnose anhand modifizierter Histone). Im Expertenpanel wird schließlich die Frage erörtert, ob Eingriffe in epigenetische Prozesse auch zu neuen Therapien von Krankheiten führen können (Angriffsziele für Therapien).

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Heft 2/2012

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