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Spiele-App auf Rezept
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Ophthalmologie

Spiele-App auf Rezept

27.03.2014 - Eine Handy-App auf Rezept? Das gibt es nun für Kinder mit einer speziellen Sehschwäche.

Spielen auf dem Handy, bezahlt von der Krankenkasse? Für Kinder, die unter der funktionalen Sehschwäche Amblyopie leiden, ist das ab April möglich. Die Spiele-App wird vom Augenarzt verschrieben und dient der Therapie der Augenkrankheit.

Bei diesem Leiden ist die Sehschärfe eines oder beider Augen durch Entwicklungsfehler im Sehsystem beeinträchtigt. Folgen sind Störungen des beidäugigen und räumlichen Sehens oder sogar Blindheit des betroffenen Auges. Als eine unterstützende Therapiemaßnahme neben optischen Korrekturen durch Brillen oder operative Eingriffe kann man das betroffene Auge trainieren. Reicht hierfür das einfache Abdecken des stärkeren Auges nicht aus, müssen für das andere Auge zusätzliche visuelle Reize geschaffen werden.

Hier kommt die App der Berliner Firma Caterna ins Spiel. Sie basiert auf einem Therapieverfahren der Technischen Universität Dresden und bietet kindgerechte Computerspiele, mit denen vier bis zwölfjährige Kinder das schwache Auge etwa eine halbe Stunde täglich schulen sollen. Zur Auswahl stehen unter anderem Autorennen oder Klassiker wie Tetris und Würfelspiele. Im Bildschirmhintergrund von wahlweise Smartphone, PC oder Tablet läuft ein bewegtes Streifenmuster, das dem Auge einen speziellen Stimulus gibt.  Bislang übernimmt nur die Barmer GEK die Kosten für die App-Therapie. Verschreibungspflichtig ist die App, weil Kinder mit zwei gesunden Augen die flimmernden Spiele natürlich besser nicht spielen sollten.

© laborwelt.de/bs

http://www.laborwelt.de/aktuelles/nachrichten/2014-01/spiele-app-auf-rezept.html

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