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iGEM: Deutsche Teams räumen ab
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Wettbewerbe

iGEM: Deutsche Teams räumen ab

05.11.2013 - Die deutschen Studententeams waren beim iGEM-Finale so erfolgreich wie noch nie. Das Heidelberger Team holte sensationell den Sieg in der Undergraduate-Kategorie.

Nach einem dreitägigen Marathon von Präsentationen und Workshops stehen seit gestern Abend die Sieger des iGEM-Wettbewerbs zur Synthetischen Biologie fest. Die Jury kürte die drei besten Teams in den Kategorien Undergraduate (UG, jünger als 24 Jahre) und Overgraduate (OG) und verlieh zusätzlich zahlreiche Sonderpreise. Grund zum Feiern gibt es vor allem für die deutschen Studententeams. Gleich zwei konnten sich in der UG-Gruppe gegen die internationale Konkurrenz behaupten: Das Heidelberger Team holte sich sensationell den Gesamtsieg. Das Projekt der Studenten drehte sich um nicht-ribosomale Peptide (NRP), die nicht wie üblich von Ribosomen hergestellt werden, sondern mit Hilfe spezieller Enzyme. Direkt hinter den Heidelbergern platzierten sich die Studenten der TU München.

Das Team Bielefeld ergatterte in der Overgraduate-Kategorie ebenfalls einen Platz auf dem Treppchen. Die Studenten landeten hinter dem Team aus Paris auf dem zweiten Platz. Wie auch im Europa-Vorentscheid in Lyon punkteten die Bielefelder doppelt, denn zusätzlich heimsten die Westfalen den „Best Food & Energy“-Preis in ihrer Alterklasse ein. „Jetzt wird gefeiert“, twitterten die Bielefelder, nachdem sie den "Vizeweltmeistertitel" des Synbio-Nachwuchses eingesackt hatten.

Sogar bei den Sonderpreisen schlugen die deutschen Teams zu: Braunschweig siegte in der Kategorie „Best New Application“ (OG) mit ihrer Idee einer friedlich zusammenarbeitenden Mikroben-WG (mehr über dieses und andere iGEM-Projekte in der 114. Folge von biotechnologie.tv) . Göttingen hielt nach Ansicht der Jury die beste Präsentation (UG) in Boston. In der Kategorie „Best Foundation" gab es mit Freiburg (UG) und Heidelberg (OG) einen badischen Doppelsieg. Die TU München wurde für ihre Arbeit mit dem iGEM-Umweltpreis ausgezeichnet.

Jörg Stülke von der Abteilung General Microbiology in Göttingen bedankte sich via facebook bei den Eltern der Teilnehmer für ihre Unterstützung und betonte: „Sie haben wirklich Grund, auf ihre Kinder stolz zu sein." Anlässlich der Preisverleihung gab Ron Weiss, Direktor des MIT Synthetic Biology Center, allen Teilnehmern mit auf ihren Weg: „Vergesst nicht den ursprünglichen Grund, warum ihr bei iGEM teilgenommen habt: Die Welt zu einem besseren Ort zu machen!"

© laborwelt.de/bs

http://www.laborwelt.de/aktuelles/nachrichten/2013-04/igem-deutsche-teams-raeumen-ab.html

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