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Vier neue Leibniz-Verbünde
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Wissenschaftspolitik

Vier neue Leibniz-Verbünde

16.10.2012 - Die Leibniz-Gemeinschaft hat vier neue Forschungsverbünde ins Leben gerufen. Einen Bio-Bezug haben „Gesundes Altern“ und „Biotechnologie“.

Die Leibniz-Gemeinschaft bündelt ihre Kompetenzen. Nachdem sich die Konzentration des Know-hows der außeruniversitären Einzelinstitute in bisher fünf Forschungsverbünden bewährt hat, verkündete die Gemeinschaft am 8. Oktober, vier weitere solche Netzwerke zu schaffen. Mit „Interdisziplinäre Wirkstoffforschung und Biotechnologie“ und „Gesundes Altern“ sind darunter auch zwei Zusammenschlüsse mit Relevanz für Lebenswissenschaftler. Die Namen der anderen beiden lauten „Krisen einer globalisierten Welt“ und „Science 2.0“. Der Gottfried Wilhelm Leibniz e. V. mit Sitz der Geschäftsstelle in Berlin (siehe Foto) ist ein Zusammenschluss von mittlerweile 86 deutschen Forschungsinstituten, die Grundlagenforschung mit Anwendungsnähe betreiben. Die Institute beschäftigen mehr als 17.000 Mitarbeiter, davon sind 4.800 gestandene Wissenschafter und 3.000 Nachwuchsforscher.  

Die Verbünde erhalten jeweils 80.000 Euro als Anschubfinanzierung aus den Mitteln des Impulsfonds des Präsidiums, sind aber im Kern Gemeinschaftsunternehmungen der beteiligten Institute. Der Verbund „Interdisziplinäre Wirkstoffforschung und –Biotechnologie“ bündelt 21 Leibniz-Institute zu einer breit angelegten Forschung an und zu Molekülen mit biologischer Wirkung. Zu den Partnern gehören unter anderem das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg, das Potsdamer Deutsche Institut für Ernährungsforschung, das Magdeburger Leibniz-Institut für Neurobiologie, die Bremer Marine Tropenökologie und das Berliner Museum für Naturkunde. Das Thema „Gesundes Altern“ gewinnt angesichts der demografischen Entwicklung immer mehr an Brisanz. In diesem Verbund erforschen 22 Leibniz-Institute aus Natur-, Lebens-, Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften sowie der Bildungsforschung gemeinsam die biologischen und gesellschaftlichen Grundlagen des Alterns.

© laborwelt.de/ml

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