Nachrichten

iGEM: Fünf Teams nach Boston
Bild vergrößern

Wettbewerbe & Preise

iGEM: Fünf Teams nach Boston

09.10.2012 - Aus dem europäischen Vorausscheid des iGEM-Wettbewerbs zur Synthetischen Biologie geht Deutschland als stärkste Nation hervor.

Studententeams von elf deutschen Universitäten nahmen am 5. und 7. Oktober in Amsterdam beim europäischen Vorausscheid des internationalen iGEM-Wettbewerbs teil. Für fünf Teams war dieser Jamboree nur eine Zwischenstation. Ihre Projekte wurden von der Jury als würdig befunden, beim Endausscheid im November in Boston dabei zu sein. Im Vergleich zu 2011 ist das eine Steigerung um zwei Teams. Wie damals fliegen auch in diesem Jahr Nachwuchsforscher aus Bielefeld, Potsdam und von der TU München über den großen Teich. Die anderen zwei Mannschaften kommen aus Freiburg und von der LMU München. Das Themenspektrum reichte in diesem Jahr von der Abwasserreinigung über die Antikörperproduktion bis hin zum Bierbrauen. Dabei arbeiteten die deutschen Gewinnerteams nicht nur mit dem Lieblingsmodellorganismus der Synthetischen Biologen E. coli, sondern auch mit dem Bakterium Bacillus subtilis, der Bäckerhefe Saccharomyces cerevisiae oder gar mit einer Säugetierzelllinie, den CHO-Zellen.

Der iGEM-Wettbewerb ist das größte Nachwuchstreffen der Synthetischen Biologie. Seit der ersten Ausgabe am MIT in Boston 2004 expandiert der Wettbewerb ständig, so dass seit vergangenem Jahr regionale Zwischenausscheide eingeführt werden mussten. Allein in Amsterdam traten schon knapp 50 Teams gegeneinander an (siehe Foto). Neben den fünf Teams aus Deutschland fahren noch je drei aus den Niederlanden, Frankreich und Großbritannien sowie zwei aus Italien und je eines aus Slowenien und der Schweiz nach Boston. Dort konkurrieren die 18 Projekte aus Europa mit etwa 40 weiteren aus der ganzen Welt um die Krone der Synthetischen Biologie. Nach zwei zweiten Plätzen 2008 (Freiburg) und 2009 (Heidelberg) kamen die deutschen Mannschaften in den beiden Vorjahren in Boston nicht unter die ersten Vier. Am 2. bis 5. November können wieder die Daumen gedrückt werden. Dann müssen die fünf deutschen Projekte bei der iGEM 2012 World Championship Jamboree überzeugen.

© laborwelt.de/ml

http://www.laborwelt.de/aktuelles/nachrichten/2012-q4/igem-fuenf-teams-nach-boston.html

Forschung

02.09.2015 Gebrochene Knochen einfach wie Holz, Glas oder Keramik kleben? Beim Projekt „Knochenkleber“ kommen statt Schrauben und Implantaten Biopolymere zum Einsatz, die Knochen wieder fixieren.

Mikrobiologie

31.08.2015 Ob man schizophren ist, kann man auch an den Mikroben-Arten im Mund erkennen. Laut US-Forschern siedeln hier bei Schizophrenie-Patienten gänzlich andere Bakterien als bei gesunden Menschen.

Forschung

28.08.2015 Weltweit trauerten Fans von Knut, als der Eisbär 2011 in einen Wassergraben stürzte und ertrank. Die Ursache für seinen Tod blieb lange rätselhaft. Nun ist klar: Knut litt an einer Krankheit, die in ähnlicher Form beim Menschen vorkommt und nun erstmals im Tierreich nachgewiesen wurde.

Immunsystem

26.08.2015 T-Killerzeller haben wie James Bond die "Lizenz zum Töten" von Krankheitserregern. Dafür stellt ihnen das Immunsystem Helfer zur Seite, wie Forscher nun herausfanden.

Rechtsstreit

24.08.2015 Zwei deutschen Labordienstleistern wirft ein französischer Konkurrent vor, sie hätten falsch deklariertes Kälberserum auf den Markt gebracht.

Neurowissenschaft

20.08.2015 Wer Selbstmordgedanken hat, vertraut sich leider selten anderen an. Betroffene erhalten deshalb nicht die Hilfe, die sie brauchen. Wie sich Suizidgedanken künftig mit einem Test vorhersagen lassen könnten, beschreiben nun US-Forscher.

Forschung

19.08.2015 Egal ob als Lebensmittel oder als Zusatz in Kosmetika: Algen sind wahre Alleskönner. Kieler Forscher zeigen nun, dass Algen sogar heilende Kräfte haben: Sie können als Waffe gegen Krebs dienen.

Schlafforschung

17.08.2015 Während des REM-Schlafes bewegen sich unsere geschlossenen Augen hin und her – doch hat das was zu bedeuten? Israelische Forscher wissen nun, was es mit diesen Augenbewegungen auf sich hat.

Pharmazie

14.08.2015 US-Forscher haben Hefezellen gentechnisch so verändert, dass sie Opioide herstellen können. Die Veröffentlichung der Versuche wird teils kritisch gesehen.

Forschung

12.08.2015 Ein geschädigtes Herz kann sich nicht selber heilen – zumindest nicht ein menschliches. Andere Tiere sind darin wahre Selbstheilungskünstler. Warum das beim Menschen nicht funktioniert, zeigen nun deutsche Forscher.

Bild der Woche

Alle Bilder

Whitepaper

Biotechnologie.tv

Alle Videos



Produkt der Woche

Alle Produkte