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eLife zum Leben erweckt
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Open Access

eLife zum Leben erweckt

17.10.2012 - eLife – eine neue Open-Access-Zeitschrift – hat die ersten Fachartikel publiziert. Hinter dem Projekt steckt auch eine deutsche Organisation.

Die ersten Artikel der neuen Open-Access-Zeitschrift eLife sind seit dem 15. Oktober online. Das Peer-Review-Magazin ist als frei zugängliche Alternative zu den Platzhirschen unter den Wissenschaftsmagazinen Cell, Nature und Science konzipiert. Der offizielle Start der kompletten Journal-Webseite ist für den kommenden Winter geplant. Doch schon anhand der ersten vier online gestellten Artikel können Unterschiede zu klassisch verlegten Forschungsberichten ausgemacht werden. Bei eLife werden neben dem eigentlichen Fachaufsatz noch eine Stellungnahme des verantwortlichen Herausgebers und die Antwort der Autoren veröffentlicht. Mit einer als „eLife Digest“ bezeichneten zusätzlichen Zusammenfassung neben dem klassischen „Abstract“ zielen die Herausgeber auf fachfremde Forscher und interessierte Laien: Der „Digest“ kommt ohne Fachkauderwelsch aus und ordnet die neuen Erkenntnisse in einfacher Sprache in einen größeren Zusammenhang ein.

Die Initiatoren des Projekts eLife – die deutsche Max-Planck-Gesellschaft, der britische Wellcome Trust und das US-amerikanische Howard Hughes Medical Institute – wollen nur „die besten wissenschaftlichen Fortschritte“ publizieren. Dabei wolle man sich aber nicht auf Modethemen beschränken, sondern „Berichte aus jeder Ecke der Wissenschaftswelt“ berücksichtigen. Wissenschaftlern, die ihren Artikel bei eLife einreichen, wird versichert, dass schnell und endgültig über die Annahme entschieden wird: „Schlussendlich wissen die Autoren dann schneller, ob der Artikel das für eLife nötige Kaliber hat. Sie benötigen weniger Zeit für Revisionen und sehen ihre Forschungsergebnisse insgesamt schneller publiziert als über den klassischen Weg.“

© laborwelt.de/ml

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