Nachrichten

Pollenlose Blüte freut Allergiker
Bild vergrößern

Grüne Gentechnik

Pollenlose Blüte freut Allergiker

05.09.2012 - Ein Urlaub auf Balkonien wird bald auch für Allergiker bunt. Dank Gentechnik gibt es nämlich nun die erste Balkonblume ohne Blütenpollen.

Keine Pollen – keine Niesanfälle und Schniefnasen. Das haben sich wohl die spanischen Forscher um Vicente Moreno vom Institut für Molekularbiologie und Pflanzenforschung (IBMCP) in Valencia gedacht, als sie eine pollenlose Balkonblume ersannen. „Die Geranie ist eine der beliebtesten Zierpflanzen weltweit“, erklären die Forscher die Wahl des Versuchsobjekts. Zu den mehr als 200 verschiedenen Arten gesellt sich nun also auch eine pollenlose Pelargonium spp. Neben dieser gentechnisch veränderten Variante haben die Spanier aber noch eine andere kreiert, die mit einem verbesserten Aussehen beeindruckt: Die Blätter und Blüten stehen enger zusammen, die Pflanze hat mehr Verzweigungen und kürzere Stängel – und sogar die Farben sollen intensiver leuchten. Im Fachmagazin BMC Plant Biology vom 31. August beschreiben die Forscher auch, wie sie ihr Ziel erreicht haben: Mit Hilfe des Pflanzentumor-Bakteriums Agrobacterium tumefaciens als Genfähre schleusten sie jeweils ein anderes Gen in die Pflanzenzellen ein.

Die zusätzlichen Gene der Geranien haben jeweils verschiedene Auswirkungen. Das eine sorgt für eine vermehrte Produktion von Wachstumshormonen, das andere verhindert die Entwicklung des Pollenursprungsgewebes. Während bei der ersten, der „aufgehübschten“ Variante die hohe Hormon-Konzentration den Alterungsprozess verzögere und daher, so die Forscher, die Blätter länger grün halte, sorgt das zweite Gen bei der Allergiker-Variante für das Fehlen der Pollen. Da sich diese Geranien-Variante ohne Pollen nicht vermehren könne, besteht kaum Gefahr, dass sie sich unkontrolliert ausbreitet.

http://www.laborwelt.de/aktuelles/nachrichten/2012-q3/pollenlose-bluete-freut-allergiker.html

Pubertät

23.05.2016 Warum sind einige Heranwachsende plötzlich so unbeholfen und linkisch? Italienische Forscher fanden heraus, dass das Teenager-Gehirn plötzlichen Wachstumsschüben einfach nicht gewachsen ist. Trost für tollpatschige Teenies: Es geht vorbei.

Mikrobiologie

18.05.2016 Nicht nur Jogurt – auch Tee, Kaffee und Wein sind gut für die Darmflora. Wie ein internationales Forscherteam herausfand, sorgen sie für mehr Vielfalt im Mikrobiom, was gut für unsere Gesundheit ist.

Mikrobiologie

11.05.2016 Komödie oder Horrorfilm? Allein an der Luft in Kinosälen können Max-Planck-Forscher erkennen, ob die gezeigten Filmszenen spannend, lustig oder langweilig sind. Jeder Film hat seinen eigenen Luftcharakter.

Mikrobiologie

11.05.2016 Nicht nur Menschen wollen etwas ganz besonderes sein – manchen Bakterien geht es genauso. In schlechten Zeiten sichern die Individualisten unter den Einzellern sogar das Überleben einer ganzen Gruppe, wie Max-Planck-Forscher herausfanden.

Biomaterialien

09.05.2016 Ob Erdbeeren oder Bananen: Eine Menge Obst bleibt nicht lange frisch. Wissenschaftler haben nun einen essbaren Schutzüberzug aus Seidenproteinen entwickelt, der die Früchte vor dem Verderben schützt.

Tierwelt

02.05.2016 Bei Spinnensex ist man an vieles gewöhnt, dass die Spinnendame ihren Sexualpartner nach dem Akt aufisst, zum Beispiel. Doch der Achtbeinersex hat noch eine Besonderheit: Spinnen betreiben auch Cunnilingus.

Krebs

29.04.2016 Bei Blutkrebs bietet oft eine Stammzelltransplantation die einzige Chance auf Heilung. Das Problem: Das Immunsystem des Empfängers bekämpft die fremden Zellen. Für eine recht ungewöhnliche Idee, dies zu unterbinden, hat die Ärztin Andrea Tüttenberg nun einen Preis abgeräumt.

Nutrigenomik

25.04.2016 Glukose-Fruktose-Sirup ist als billiges Süßungsmittel weltweit auf dem Vormarsch. Allerdings wird er häufig in Verbindung mit Stoffwechselkrankheiten gebracht. Jetzt zeigt eine US-Studie: Fruktose krempelt tatsächlich die Hirnfunktionen gehörig um. Als Gegenmittel kommt eine allseits beliebte Fettsäure ins Spiel.

Genomanalytik

20.04.2016 Wer ist glücklich? Zum großen Teil sind es Umweltfaktoren, die Menschen zufrieden machen. Doch ein bisschen Glück ist in den Genen verankert – dies stellte sich nun in einer internationalen Langzeitstudie heraus.

Evolution

18.04.2016 Ein Harem voller Frauen? Tatsächlich hat sich die Monogamie beim Menschen schon lange durchgesetzt. Neueste Forschung legt nahe, dass Geschlechtskrankheiten der Vielweiberei den Garaus machten.

Bild der Woche

Alle Bilder

ADVERTORIAL



Produkt der Woche

Alle Produkte