Nachrichten

Macht mit meinem Hirntumor Kunst!
Bild vergrößern

Medizin

Macht mit meinem Hirntumor Kunst!

13.09.2012 - Ein italienischer Künstler macht Crowdsourcing in eigener Sache: Die Webgemeinde soll dem Krebskranken helfen – zum Beispiel mit Kunst.

Am 10. September veröffentlichte der Datenkünstler Salvatore Iaconesi (siehe Foto) im Internet alles, was er und seine Ärzte über seinen Gehirntumor wissen. Darunter befinden sich neben der Krankenakte auch Computer- und Kernspintomogramme. In einem begleitenden Video ruft er die Webgemeinde dazu auf, die herunterladbaren Bilder und Daten kreativ zu nutzen. Dabei seien Beiträge von bildenden Künstlern, Musikern, Designern oder auch Schriftstellern willkommen. Aber natürlich können (und sollen) sich auch Neurologen – potenziell auf der ganzen Welt – mit Iaconesis Tumor befassen. Der Italiener hat die vage Hoffnung, dass so vielleicht noch ein übersehener Therapievorschlag auftaucht. Damit auch Interessierte ohne Zugang zu der entsprechenden Spezialsoftware bei der „the (open source) cure“ getauften Aktion mitmachen können, bietet er die medizinischen Bilder sowohl im offenen DIOCOM-Standardformat für solche Dateien als auch im JPG-Format zum Download an. Darüber hinaus kann man die Scans auch als Videostreams auf Youtube.com betrachten.

Iaconesi lehrt Interaktionsgestaltung und Digitales Design an der Universität La Sapienza in Rom, an der Universität der Schönen Künste in Rom und an dem in Mailand ins Leben gerufenen Europäischen Design-Institut. Sein Spezialgebiet ist die Erreichbarkeit, Zugänglichkeit und Verfügbarkeit digitaler Technologien und Netzwerke.

http://www.laborwelt.de/aktuelles/nachrichten/2012-q3/macht-mit-meinem-hirntumor-kunst.html

Sexuelle Selektion

02.05.2016 Bei Spinnensex ist man an vieles gewöhnt, dass die Spinnendame ihren Sexualpartner nach dem Akt aufisst, zum Beispiel. Doch der Achtbeinersex hat noch eine Besonderheit: Spinnen betreiben auch Cunnilingus.

Krebs

29.04.2016 Bei Blutkrebs bietet oft eine Stammzelltransplantation die einzige Chance auf Heilung. Das Problem: Das Immunsystem des Empfängers bekämpft die fremden Zellen. Für eine recht ungewöhnliche Idee, dies zu unterbinden, hat die Ärztin Andrea Tüttenberg nun einen Preis abgeräumt.

Nutrigenomik

25.04.2016 Glukose-Fruktose-Sirup ist als billiges Süßungsmittel weltweit auf dem Vormarsch. Allerdings wird er häufig in Verbindung mit Stoffwechselkrankheiten gebracht. Jetzt zeigt eine US-Studie: Fruktose krempelt tatsächlich die Hirnfunktionen gehörig um. Als Gegenmittel kommt eine allseits beliebte Fettsäure ins Spiel.

Genomanalytik

20.04.2016 Wer ist glücklich? Zum großen Teil sind es Umweltfaktoren, die Menschen zufrieden machen. Doch ein bisschen Glück ist in den Genen verankert – dies stellte sich nun in einer internationalen Langzeitstudie heraus.

Evolution

18.04.2016 Ein Harem voller Frauen? Tatsächlich hat sich die Monogamie beim Menschen schon lange durchgesetzt. Neueste Forschung legt nahe, dass Geschlechtskrankheiten der Vielweiberei den Garaus machten.

Bioprozesse

13.04.2016 Ob Rhabarbersaft oder Rosé: Verdorbene Getränke schmecken niemandem. Doch wie können Getränke haltbar gemacht werden, ohne dass wertvolle Inhaltsstoffe verlorengehen? Fraunhofer Forscher fanden die Lösung: Sie rücken Mikroben mit Druck zuleibe.

Psychologie

11.04.2016 Die Neugier ist dem Menschen angeboren, ohne sie wäre so manche Entdeckung nie gemacht worden. Doch sie hat auch eine dunkle Seite: Um ihren Wissensdrang zu stillen, nehmen Menschen sogar Schmerzen in Kauf.

Xenotransplantation

06.04.2016 Spenderorgane sind rar. Organe von Schweinen sind da eine Alternative. Forscher haben nun ein Schweineherz genetisch so verändert, dass es über Jahre in einem Affen schlagen konnte.

Genetik

04.04.2016 Wissenschaft irrt sich nie? Von wegen! Eine Studie, die massenhaft Fremd-DNA im Erbgut der wundersamen Bärtierchen gefunden hatte, wurde jetzt widerlegt. Die Forscher hatten mit verunreinigten DNA-Proben gearbeitet.

Synthetische Biologie

30.03.2016 Nur 473 Gene hat das Bakterium Syn 3.0 – so wenig Erbanlagen besitzt kein Lebewesen sonst. US-Forscher haben den Designer-Einzeller im Labor erzeugt, und damit eine neue Rekordmarke für ein Minimalgenom aufgestellt.

Bild der Woche

Alle Bilder

ADVERTORIAL



Produkt der Woche

Alle Produkte