Nachrichten

800 Mio. Euro für Top-Forscher
Bild vergrößern

Förderung

800 Mio. Euro für Top-Forscher

18.09.2012 - Der Europäische Forschungsrat (ERC) fördert Nachwuchsforscher mit über 800 Mio. Euro. Von den 199 Biologie-Projekten sind 31 aus Deutschland.

Mehr Anträge, mehr Geld – zum wiederholten Male hat der Europäische Forschungsrat (ERC) die Förderungssumme für die ERC Starting Grants erhöht. Ab 2012 erhalten die 536 ausgewählten Wissenschaftler insgesamt fast 800 Mio. Euro. In der Pressemitteilung vom 10. September rechnet die europäische Behörde vor, dass mit dem Geld etwa 3.000 neue Postdoc- und Doktorandenstellen geschaffen werden. Die meisten der jeweils mit bis zu zwei Millionen Euro geförderten Projekte werden im Vereinten Königreich verwirklicht (131). Auf den Plätzen folgen Deutschland (78), Frankreich (73) und die Niederlande (51). Nimmt man die Nationalität der Antragsteller genauer unter die Lupe, dann brilliert Deutschland mit 92 erfolgreichen Projektskizzen. Briten (68), Franzosen (67) und Italiener (42) reihen sich dahinter ein. 

Im Bereich der Lebenswissenschaften wurden 1.653 Anträge eingereicht. Der Beurteilung in einem Peer-Review-Prozess hielten 199 Projekte stand. Unter diesen befinden sich 31 Forschungsvorhaben aus Deutschland. Etwa ein Viertel davon stammt von Forscherinnen. Innerhalb Deutschlands ist ein deutliches Nord-Süd-Gefälle auffällig. Während sich Baden-Württemberg elf und Bayern sieben Starting Grants sichern konnten, gingen die nördlichen Bundesländer bis auf einen einzigen erfolgreichen Antrag aus Göttingen leer aus. Weiterhin werden über die nächsten fünf Jahre jeweils vier Projekte aus Nordrhein-Westfalen und Hessen, zwei aus Sachsen und je eines aus Berlin und dem Saarland vom ERC gefördert. Bricht man die Daten auf die Institution herunter, an der der Antragsteller forschen wird, dann sticht insbesondere die Max-Planck-Gesellschaft hervor. Zwölf Projekte werden deutschlandweit an ihren Instituten ihre Heimstätte finden.

© laborwelt.de/ml

http://www.laborwelt.de/aktuelles/nachrichten/2012-q3/800-mio-euro-fuer-top-forscher.html

27.02.2015 Kopf ab und neuen Körper dran? Ein italienischer Forscher sorgt für Aufsehen: Der Neurowissenschaftler beschreibt, wie er schon in zwei Jahren eine Kopftransplantation durchführen könnte.

25.02.2015 Ein Muliorganchip könnte bald Tierversuche überflüssig machen. Über den Entwicklungsstand des Mini-Menschen in Smartphone-Größe informierten

die Forscher jetzt bei einem Treffen in Berlin.

Neurobiologie

23.02.2015 Für Heißhunger-Attacken nach dem Kiffen haben Leipziger Forscher nun einen Grund gefunden: Schuld sind offenbar Cannaboide, die appetitdrosselnde Gehirnzellen kurzerhand umpolen.

Regenerative Medizin

18.02.2015 Bei Gelatine denken viele nur an Wackelpudding. Doch Biomaterialforscher haben aus Gelatine ein 3D-Gerüst hergestellt, mit dem Knochendefekte schneller verheilen.

Ernährung

16.02.2015 Kaffee schwächt die Nerven, macht Dich schwach und krank? Von wegen! Offenbar kann der Konsum von Kaffee sogar die DNA intakt halten.

Wettbewerb

12.02.2015 Einen Ohrwurm von Elvis Presley, Robin Ticke oder Lorde als Laborversion? Bei dem Lab Grammys wurden wieder die besten Labor-Musikvideos gekürt. Dieses Jahr ganz oben auf dem Treppchen: die abgewandelte Version eines Disney-Songs.

Mikrobiologie

11.02.2015 Dieser erste Platz ist wirklich verdient: Das Knöllchenbakterium Rhizobium ist zur Mikrobe des Jahres gekürt worden. Die Winzlinge sorgen dafür, dass Bohnen, Erbsen und Linsen natürlich gedüngt werden.

Mikrobiologie

09.02.2015 Zwischen Spinnern und Betrunkenen ist so manche Fahrt in der New Yorker Metro keine angenehme Erfahrung. Für Sauberkeitsfanatiker gibt es nun einen Grund mehr die U-Bahn zu meiden: Hunderte Bakterien, Viren und Pilze sind bei jeder Fahrt als Schwarzfahrer mit an Bord.

Technologie

05.02.2015 Ein Blutstropfen genügt und das Smartphone erkennt, ob der Nutzer HIV oder Syphilis hat. Das nur 34 US-Dollar teure Smartphone-Gadget haben nun US-Forscher vorgestellt.

Regenerative Medizin

04.02.2015 Reißfest und trotzdem sehr elastisch: Nicht nur Spiderman weiß die Vorteile von Spinnfäden zu schätzen. Erstmals kommen Spinnenseideproteine nun im 3D-Druck zum Einsatz.

Biotechnologie.tv

Alle Videos

Produkt der Woche

Alle Produkte

Bild der Woche

Alle Bilder