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Schall statt Pipette
27.01.2012 - Qiagen bereitet sich auf das Leben nach der Pipette vor. Mit einem System der US-Firma Labcyte werden siRNA-Proben nun per Schall übertragen.
Labcyte Inc. ist ein US-amerikanischer Hersteller von Laborgeräten zur Handhabung von Flüssigkeiten. Das Alleinstellungsmerkmal der kalifornischen Echo®-Systeme: Schallwellen. Der deutsche Anbieter Qiagen aus Hilden, Marktführer im Bereich molekularbiologischer Assays, schätzt die Technologie als zukunftsträchtig ein. Die Firma bietet seit dieser Woche einen ihrer Screening-Assays, die FlexiPlate siRNA-Bank, auf Mikroplatten an, die mit Labcytes Echo®-System kompatibel sind. Bereits im Dezember 2011 verkündete der Schweizer Pharmakonzern Roche, dass er eines seiner Systeme für die Durchführung quantitativer PCRs mit Labcytes Technologie kombinieren werde (mehr...).
Das Echo®-System basiert auf akustischer Energie. Schallwellen lösen genau definierte Volumina aus einem Flüssigkeitsreservoir heraus. Die präzise Übertragung von Flüssigkeiten erfolgt somit ohne mechanischen Kontakt, Kreuzkontaminationen sind ausgeschlossen. Aber es sind auch andere Vorteile, die Qiagen und Roche überzeugt haben, das neue Pferd zu satteln: Durch die Übertragung kleinerer Mengen bei gleichbleibender Genauigkeit sinkt das Gesamtvolumen der Assays. Man spart daher nicht nur bei den Pipettenspitzen, sondern auch durch den reduzierten Einsatz von Chemikalien und Nukleinsäuren.











