
Helmholtz-Zentrum München
VergrößernWissenschaft
Fluoreszierender Tumor
Durch einen Fluoreszenzfarbstoff, der spezifisch Tumorherde markiert, kann das Forscherteam um Vasilis Ntziachristos vom Helmholtz-Zentrum München, gezielt ein Ovarialkarzinom einer Maus entfernen. Möglich wird dies durch ein multispektrales Fluoreszenz-Kamera-System und die Tatsache, dass Eierstockkrebszellen zu 90 bis 95 Prozent einen Rezeptor für Folsäure auf den Zellen besitzen. Durch die Kopplung von Folsäure mit dem fluoreszierenden Farbstoff werden so die zu entfernenden Stellen sichtbar gemacht, so dass auch kleine Krebszellherde aufgespürt werden. Das Verfahren könnte auch genutzt werden, um andere Krebsarten zu entdecken. Neben Eierstockkrebszellen exprimieren auch Lungen- und Nierenkrebs-Erkrankungen bis zu 80 Prozent Folsäurerezeptoren und Darm- und Brustkrebszellen ca. 50 Prozent.































